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Europe 1999

Totale Sonnenfinsternis
am 11. August 1999
in Salzburg (Osterreich)

Ein Foto Essay von Christopher Galfo

Übersetzung von Maximilian Mark und Benjamin Barth


Es war ein leichter Regen vor dem großen Ereignis, als wir unseren Weg mit der Bahn durch das wunderschöne Land Tirol zu unserem Treffen mit Sonne und Mond machten. Unser Bahntrip im Jahre 1999 durch Europa brauchte eine jahrelange Vorbereitung und jetzt stieg unsere Aufregung in Erwartung, als der Himmel über Salzburg aufklärte.   Wir wachten am nächsten Morgen auf, mit den Glocken der Kirche, als eine leichte Wolkenschicht über der Stadt lag, und nach einem herzhaften Frühstück, gingen wir heraus, um einen idealen Punkt für die Beobachtung, der in diesem Jahrhundert letzten Sonnenfinsternis zu finden.

© 1999, Christopher Galfo

Mit unserem Picnic und unseren Kameras gingen wir an einem Grasstreifen mit Banken am Salzhac, nicht weit weg vom Mirabel Garten und den zwei Füßgänger Brücken entlang.

Wir waren nicht allein dort, um dieses Naturspektakel zu bewundern, und kurz vor dem Ereignis hörten wir die Menschen verschiedene Sprachen sprechen.   Die Sonne war verdeckt von der ersten Phase der Sonnenfinsternis. Aber eine große blaue Fläche, konnten wir im Nord Westen noch beobachten. Aus meiner.

© 1999, Christopher Galfo

© 1999, Christopher Galfo

Aus meiner Erfahrung in Oaxake in Mexiko 1991 wußte ich, dass ein Sonnenfinsternis die Wolken verschwinden läßt und genau um 11Uhr morgens, ein gute Stunde vor der Sonnenfinsternis, klärten die Wolken auf, und die warme Sonne konnte gut gesehen werden,

während meine Frau Tina und meine Freundin Marilyn anfing, durch das Teleskop zu schauen.   Die Umgebung um uns schien mir eine gigantische multikulturrelle Party, als ich am Flußufer an den Schatten der Bäume entlang ging,

© 1999, Christopher Galfo

© 1999, Christopher Galfo

die alle rundschattiert und schärfer als sonst waren.   Als wir eine Tasche Stundentenfutter aßen, wurde die Luft stetig kühler.   Als die hoffnungsvolle Dunkelheit eintrat (die Venus erschien im Osten der Sonne),

© 1999, Christopher Galfo
( © 1999, Christopher Galfo - eMail@nightpath.org )

© 1999, Christopher Galfo

war die Aufregung gerade am Anfang.   Während der letzte Strahl der Sonne erlosch, mijauten Katzen und die Schreie der verschiedenen Sprachen kamen alle zusammen, wie an einer Gerauschwand.  Corona hing wie ein Diamantenring für einige Momente um den Mond.

© 1999, Christopher Galfo

WAU!!! Wir waren fasiniert.   Die Masse der Menschen vergrößerte sich.   Und einige schrieen "BRAVISSIMO !".   Die Corona erschien größer und heller,

© 1999, Christopher Galfo

als Tina und ich das in Errinnerung hatten.   Am kleinen Fluß entlang, explodierten am Himmel wunderschöne Feuerwerke.   Zwei Minuten später hörte das Schauspiel auf und

ich richtete mein Blick zurück auf die Erde, wo ich die Lichter der Läden und eine Menschenmasse, am anderen Flußofer beobachtete.   Momente später konnte ich sehen, dass der Himmel noch so klar war,

© 1999, Christopher Galfo

© 1999, Christopher Galfo

da der Mondschatten mit 1000 km pro Stunde über uns raste.   Die Welt wurde ruhiger, als das Licht zurückkehrte und wir fingen an, leichter zu atmen.   Jetzt war es endlich Zeit, uns hinzusetzen und unser Lunch zu essen.   Was für ein Tag !


Die Technischen Daten

Für die unter Ihnen die sich für technische Daten interessieren, alle Fotos wurden mit einer Nikon Coolpix 900 Digital Camera geschossen.   Nahaufnahmen der Sonnenfinsternis wurden geschossen in dem ich die Kamera, an das Augenstück von einem kleinen 8x selbstgemachten Teleskop hielt, das im dritten Foto gezeigt wird.   Die Fotos wurden für die Webpublikation des welt-größten Computers der Apple Power Macintosh G3; benutzt wurde Adobe Photoshop 5.0.

© 1999, Christopher Galfo


Totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999 in Salzburg (Osterreich)

Ein Foto Essay von Christopher Galfo
Übersetzung von Maximilian Mark und Benjamin Barth

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